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"Bienen" und "Vielfalt auf dem Acker" - Biodiversität bei Demeter

Bei Demeter wird das Thema „Vielfalt“ großgeschrieben. Demeter setzt sich an verschiedenen Stellen für mehr Artenvielfalt auf dem Acker und den Schutz der Bienen und Insekten ein.

Bio bei Globus: Keine Pestizide bei Demeter

Keine Pestizide

Schriftzug Demeter Fakt 17 - Keine Pestizide

Demeter-Bäuerinnen und -Bauer brauchen keine chemisch-synthetischen Pestizide. Sie schaffen eine lebenswerte Kulturlandschaft für Pflanze, Tier und Mensch.

Überall auf der Welt prägen regional verwurzelte Bauernhöfe das Bild. Wenn Menschen Höfe bewirtschaften und den Mut haben, diesen im Einklang mit der Umwelt individuell zu entwickeln – dann gehen von Bauernhöfen Impulse für Wirtschaft, Kultur und Naturschutz aus. Dann entstehen vielfältige, ökologische, kulturelle und soziale Lebensräume, in denen sich Pflanzen, Tiere und Menschen weiterentwickeln können. Dann entstehen Arbeitsplätze und Wohnorte für behinderte Menschen, Ferienorte, Orte kultureller Veranstaltungen und Begegnungen von Stadt und Land. Genießen Sie den Blick: Demeter-Bauern und –Bäuerinnen bringen Vielfalt in die Landschaft, setzen liebevoll Hecken und lassen Ackerränder erblühen. Biotope für kleine und große Lebewesen. So schaffen wir Kulturlandschaft.

Vielfalt und Artenreichtum als Grundsatz im Leitbild:

Auf ihren Höfen schaffen Demeter-Landwirt*innen verschiedenste Lebensräume für Wildtiere und -pflanzen. Mit vielen unterschiedlichen Kulturpflanzen und -sorten, sowie Tierrassen tragen wir zur biologischen Vielfalt bei und schaffen stabile Agrarökosysteme.

Zertifizierungsrichtlinien:

Einzelgehöfte im Mahabharat-Gebirge

Jeder Demeter-Betrieb zeigt eigenes Engagement zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität. Mindestens 10 % der Gesamtbetriebsfläche müssen ausgelobte Biodiversitätsflächen sein.

Maßnahmen, die dort vorgenommen werden, sind zum Beispiel die Erhaltung von seltenen oder vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarten oder das zur Verfügung stellen von Lebensräumen. Das sind blühende Ackerränder, Hecken oder Feldgehölze. Außerdem nutzen unsere Landwirt*innen biodynamische Pflanzenzüchtungen.

Eine hohe Sortenvielfalt und regional angepasste Züchtungen sichern die genetische Vielfalt langfristig.

Bienen- und Insektenschutz:

Warum brauchen die Insekten unsere Hilfe?

Bereits die Hälfte aller Wildbienenarten in Deutschland ist bedroht und die Honigbiene ist massiv geschwächt. Von den 560 Wildbienenarten in Deutschland sind inzwischen 41 % als bestandsgefährdet einzustufen. Auch andere Insekten sind auf heimischen Wiesen immer weniger anzutreffen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass die Gesamtbiomasse der Insekten um bis zu 80 % an manchen Standorten abnimmt.

Eine große Rolle spielt die Zerstörung der natürlichen Lebensräume und damit auch die Nahrungsgrundlage für viele blütenbestäubende Insektenarten. Ursachen dafür sind unter anderem der Klimawandel, aber auch die Landwirtschaft spielt dabei eine große Rolle. Vor allem der übermäßige Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und die Strukturverarmung in der intensiven Landwirtschaft zeigt negative Folgen.

Bienen und andere Insekten, wie Schmetterlinge, Hummeln und Käfer, sind zuständig für die Bestäubung vieler Pflanzenarten. Rund 80 % der Blütenpflanzen weltweit benötigen die Hilfe von Bienen und anderen Insekten. Das bedeutet eine große Bedrohung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Doch auch wir Menschen sind davon stark betroffen. Das Sterben der Bestäuber-Insekten wird sich langfristig auf die Versorgung mit Nahrungsmitteln auswirken, da ohne spezifische Bienenarten manche Pflanzen nicht mehr bestäubt werden können.

Neplai Gardens-Tee auf Holztisch
Neplai Gardens-Tee auf Holztisch

Gemeinsam Bienenschutz leisten:

Wie können Verbraucher*innen helfen?

  • Wähle Bio-Produkte: In der biodynamischen Landwirtschaft wird auf chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel verzichtet und zusätzlich werden natürliche Lebensräume für Insekten geschützt und geschaffen.
  • Genieße Honig aus wesensgemäßer Imkerei: Bei Demeter-Imker*innen steht nicht der Honigertrag im Vordergrund. Sie kümmern sich um das Wohlbefinden der Bienen und tragen so zum Erhalt der Artenvielfalt bei.
  • Schaffe eine insektenfreundliche Umgebung: Säe »Bienenfutter« auf deinem Balkon oder im Garten und schaffe Nisthilfen, sogenannte »Insektenhotels«, damit Bienen und Insekten sich bei dir wohlfühlen und genügend Nahrung finden.
  • Unterstütze den Wandel aktiv: Es gibt viele Organisationen, die Aufklärungs- und Lobbyarbeit, Forschung und Entwicklung betreiben. Fördere diese finanziell, sei politisch oder werde selbst aktiv.

Wer wohnt in einem Bienenstock?

Die Königin

Die Königin ist die Mutter von allen Arbeiterinnen und Drohnen im ganzen Bienenstock. Sie legt bis zu 2.500 Eier pro Tag! Sie verströmt einen ganz besonderen Duft, den alle anderen Bienen riechen können. Damit hält sie das ganze Volk zusammen. Die Königin wird von den Arbeiterinnen gefüttert und gepflegt. Manchmal wird sie durch die viele Nahrung sogar zu schwer zum Fliegen. Dann starten die Arbeiterinnen ein Fitnessprogramm mit ihr und scheuchen sie im Stock umher.

Die Drohnen

Das sind die männlichen Bienen. Ihre Hauptaufgabe ist es, sich mit jungen Bienenprinzessinnen zu paaren. Ansonsten machen sie nicht viel. Sie lassen sich von den Arbeiterinnen füttern, versperren Fluglöcher und stehen anderen Bienen im Weg. Am Ende jedes Sommers haben die Drohnen ihre Aufgabe erfüllt. Dann werfen die Arbeiterinnen sie aus dem Bienenstock.


Die Arbeiterinnen

Die Arbeiterinnen sind wohl die fleißigsten Bienchen im Stock. Direkt nach dem Schlüpfen fangen sie schon an zu arbeiten. Am Anfang putzen sie, füttern Maden, bauen Wachszellen und bewachen die Beute. Am 21. Tag ihres Lebens fliegt die Arbeiterbiene dann auch endlich aus, um Nektar und Pollen für den leckeren Honig zu sammeln.


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