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Küchenhygiene für sicheren Genuss

Nicht nur Kreativität, auch Hygiene ist in der Küche gefragt! Kochshows sind hier leider kein gutes Vorbild. Nach einem Bericht des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) machen die Protagonisten im Schnitt alle 50 Sekunden einen Hygienefehler: TV-Köche wischen sich schmutzige Hände am Geschirrtuch ab, salzen mit den Fingern oder waschen sich nach Kratzen, Niesen oder Husten nicht die Hände.

Besser, Sie orientieren sich an Lebensmittelherstellern. Diese müssen strenge Sicherheitsbestimmungen erfüllen, und das nicht ohne Grund: Sind Lebensmittel mit Krankheitserregern verunreinigt, kann das der Gesundheit des Menschen schaden. Die Folgen sind unter Umständen Lebensmittelvergiftungen oder -infektionen, die sich in Magenkrämpfen, Erbrechen und Durchfall äußern. Für Menschen mit einem normalen Immunsystem ist eine Lebensmittelvergiftung zwar sehr unangenehm, heilt aber von selbst aus. Für kleine Kinder, Schwangere, ältere oder kranke Menschen könnte eine Lebensmittelvergiftung oder -infektion ein ernstes Risiko bedeuten.

Ihrer Gesundheit zuliebe sollten Sie daher einige Regeln der Küchenhygiene beherzigen. Außerdem können Sie so Ihren Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung leisten.

Der richtige Umgang mit Lebensmitteln

Transport

• Kühlkette einhalten, beim Transport von Tiefkühl-Produkten eine Kühltasche verwenden und Waren zu Hause sofort ins TK-Fach legen.

Tipp: Haben Sie immer eine Kühltasche im Kofferraum – so sind Sie auch für Spontankäufe bestens gewappnet.

Globus bietet Ihnen sogar einen besonderen Service: Sie können im jedem Globus-Markt Kühlakkus kaufen oder gegen eine Pfandgebühr ausleihen und können diese dann bei jedem Einkauf gegen neue, gefrorene Kühlakkus tauschen!

Lagerung

• Lebensmittel vollständig abgedeckt im Kühlschrank lagern

• Fleisch, Geflügel und Fisch im untersten Fach des Kühlschranks (oberhalb des Gemüsefachs) lagern

• Kühlschranktemperatur idealerweise auf unter 5 °C einstellen

• Das Verbrauchsdatum bei Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Geflügel unbedingt einhalten – um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, solche Produkte lieber nicht auf Vorrat, sondern bei Bedarf einkaufen. Erfahren Sie hier den Unterschied zwischen dem Mindesthaltbarkeits- und dem Verbrauchsdatum

Tolle Tipps zur Lebensmittelhaltbarkeit finden Sie auch hier zum Download. Diese wurden vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes zusammengestellt.

Händewaschen

• Regelmäßig, gründlich und mit Seife, auch zwischen den Fingern und unter den Fingernägeln

• Vor dem Kochen und immer, wenn die Hände mit rohen Lebensmitteln wie Fleisch, Eiern oder Fisch in Berührung kamen

• Extra Handtuch verwenden, nicht das Geschirrtuch

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat hierzu eine wunderbar verständliche Broschüre entwickelt.

Keimübertragung (Kreuzkontamination) vermeiden

• Verschiedene Schneidebretter für Fleisch und Gemüse verwenden, für Fleisch am besten geschirrspülmaschinenfeste Kunststoffbretter

• Nach Verarbeitung von rohen Lebensmitteln wie Fleisch oder Fisch immer Arbeitsflächen, Messer sowie andere Kochutensilien mit möglichst heißem Wasser und Spülmittel gründlich reinigen und Hände waschen

Während des Kochens

• Das Berühren von Mund, Nase, Haaren möglichst vermeiden

• Haustiere von Lebensmitteln fernhalten und während des Kochens nicht streicheln

Zubereitung

• Alle frischen Zutaten wie Obst, Gemüse, Salat, Kräuter unter fließendem Wasser waschen

• Geflügelfleisch möglichst nicht waschen, sondern mit einem Einweg-Tuch abtupfen, da sich sonst Keime in der Küche verbreiten können

• Lebensmittel ausreichend erhitzen, insbesondere Fleisch, Fisch und Eier: mindestens 70 °C für zwei Minuten im Inneren des Lebensmittels (gegebenenfalls Temperatur mit Fleischthermometer prüfen)

• Gefrorenes Fleisch und gefrorenen Fisch vor der Zubereitung im Kühlschrank auftauen

• Reste gegarter Speisen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen

Sauberkeit in der Küche

• Besser Putz- und Spüllappen als Schwämme verwenden, Schwämme trocknen schwerer, Bakterien vermehren sich dort eher

• Reinigungstücher (Putz- oder Spüllappen, Geschirrtücher) immer gut trocknen, mindestens einmal pro Woche wechseln und bei mindestens 60 °C waschen

• Spülbürsten aus Kunststoff in der Spülmaschine reinigen

• Kühlschrank mehrmals im Jahr und Mülleimer einmal die Woche reinigen

• Griffe von Schubkästen, Kühlschrank, Geschirrspüler sauber halten, für die Reinigung reicht ein herkömmlicher Universalreiniger aus, Desinfektionsmittel ist nicht notwendig

• Flächen und Geräte nach der Reinigung immer gut abtrocknen

Mehr Informationen über Schutz vor Lebensmittelinfektionen im Privathaushalt

Ausführliche Information zum Thema Küchenhygiene finden Sie beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

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