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Longevity

Wie wir länger und gesünder leben können

Was bedeutet eigentlich Longevity?

Der Begriff Longevity ist aktuell in aller Munde. Er lässt sich am besten mit Langlebigkeit übersetzen und bedeutet nicht nur, viele Jahre zu leben, sondern diese Jahre auch in guter körperlicher, geistiger und emotionaler Gesundheit zu verbringen. Während unsere Gene etwa 20 Prozent der Lebenserwartung bestimmen, liegt der größte Hebel in unserem Lebensstil. Ernährung, Bewegung, Schlaf, mentale Gesundheit und Prävention wirken dabei wie ein ineinandergreifendes System, das unsere Lebensspanne und vor allem unsere Lebensqualität entscheidend beeinflusst.

Wohl wenig überraschend spielt die Ernährung dabei eine zentrale Rolle. Studien zeigen, dass eine pflanzenbasierte, nährstoffreiche Kost mit gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten das Risiko für chronische Krankheiten deutlich senkt. Moderate Kalorienreduktion oder intermittierendes Fasten können zudem zelluläre Reparaturprozesse aktivieren und die Alterung verlangsamen. Ebenso wichtig ist der Schutz vor oxidativem Stress durch Antioxidantien in Gemüse, Beeren, Nüssen und Kräutern, während ultra-verarbeitete Lebensmittel und Zucker Entzündungen fördern und langfristig schädlich wirken.

Person sitzt entspannt mit einer Tasse auf einem Holzstuhl, umgeben von Pflanzen, mit Blick auf eine grüne Landschaft.
Personengruppe macht Dehnübungen auf einer Wiese, Fokus auf Person im roten Oberteil beim Dehnen des Armes.

Immer in Bewegung bleiben

Regelmäßige körperliche Aktivität ist außerdem entscheidend für ein langes Leben. Besonders Krafttraining hilft, Muskelmasse und Knochendichte zu erhalten, während Ausdauertraining Herz und Kreislauf stärkt und den Stoffwechsel verbessert. Auch alltägliche Bewegung, wie Treppensteigen oder kurze Spaziergänge, wirkt sich positiv auf Gesundheit und Vitalität aus.

Wichtige Prinzipien für körperliche Fitness und Bewegung:

  • Kombination aus Krafttraining, Ausdauertraining und Alltagsbewegung
  • Beibehaltung der Muskelmasse, Knochendichte und Stoffwechselgesundheit
  • Regelmäßige, moderate Bewegung fördert das Herz-Kreislauf-System und die allgemeine Vitalität

Ebenso essenziell ist Schlaf. Während des Schlafes regenerieren Zellen, das Gehirn verarbeitet Informationen, und Hormone werden im Gleichgewicht gehalten. Chronischer Schlafmangel erhöht das Risiko für Herzkrankheiten, Diabetes und kognitive Einschränkungen. Eine feste Schlafroutine, eine kühle, dunkle Umgebung und ausreichende Schlafdauer tragen entscheidend zu einem gesunden Alterungsprozess bei.

Stressmanagement

Auch die mentale Gesundheit beeinflusst die Lebenserwartung. Dauerhafter Stress erhöht Entzündungswerte und kann das Risiko für zahlreiche Erkrankungen steigern. Meditation, Achtsamkeitsübungen und regelmäßige soziale Kontakte wirken dem entgegen, während geistige Aktivitäten wie Lesen oder das Erlernen neuer Fähigkeiten das Gehirn stimulieren und das Risiko für Demenz senken. Soziale Bindungen sind dabei ein besonders starker Prädiktor für Langlebigkeit, da sie emotionale Stabilität und Unterstützung bieten.

Tipps für mentale Gesundheit und Langlebigkeit:

  • Stressbewältigung durch Meditation, Atemübungen oder Achtsamkeit
  • Regelmäßige soziale Kontakte pflegen
  • Geistige Aktivitäten und neue Hobbys zur Gehirnaktivierung

Bildnachweis: Shutterstock, Adobe Stock