Die Advents- und Weihnachtszeit mit Kindern

Adventskalender basteln

Die Adventszeit ist für die meisten Kinder eine aufregende Zeit voller Zauber und Magie: Die Weihnachtsbeleuchtung auf den Straßen und natürlich auf dem Weihnachtsmarkt sorgt für eine ganz besondere Stimmung. Dazu duftet es überall nach süßen und würzigen Leckereien – und wenn dann noch der Nikolaus kommt, ist die Vorfreude auf das Weihnachtsfest perfekt. Entdecken Sie unsere Tipps für eine wundervolle Vorweihnachtszeit mit kleinen Weltentdeckern.

24 Türchen, 24 schöne Momente:

Was wäre die Vorweihnachtszeit ohne Adventskalender und die süßen kleinen Überraschungen? Unsere Empfehlung: Basteln Sie dieses Jahr den Kalender doch einfach selbst und befüllen Sie ihn ganz individuell. 24 überraschende Kleinigkeiten und Geschenke sorgen garantiert für leuchtende Auge bei den Kleinen. Mit diesen drei DIY-Ideen zaubern Sie ohne großen Aufwand etwas ganz Persönliches.

Tipp: Adventskalender selber befüllen – was kommt rein?

Sicher, Schokolade ist die unangefochtene Nummer Eins, wenn es um die Füllung für den Adventskalender geht. Es gibt aber viele andere Kleinigkeiten, die Freude bereiten: Wie wäre es mit einer Ausstechform für Plätzchen, einem kleinen Kartenspiel, Haargummis, Buntstifte, einem Paar Kuschelsocken oder einem Flummi? Etwas Abwechslung bei den kleinen Geschenken sorgt für noch mehr Spannung und Vorfreude.

Kreative Ideen für die Advents- und Weihnachtszeit

für und mit Kindern basteln

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Käse-Makkaroni mit Tomaten

Endlich wieder Weihnachtsplätzchen backen!

Spätestens jetzt geht die Backsaison wieder los und die Weihnachtsbäckerei nimmt Fahrt auf. Außerdem stehen der 6. Dezember und der Nikolaus schon vor der Tür. Eine besonders schöne Tradition ist es, für den Nikolaus ein paar frische Plätzchen zu backen und vor die Tür zu stellen. Am nächsten Morgen liegen dann nur noch Krümel auf dem Teller und als Dankeschön sind die Stiefel gefüllt.

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Tipps zum Backen mit Kindern

Frau backt Weihnachtsplätzchen mit Kindern

1. Gute Vorbereitung ist das A und O: Kleine Kinder haben manchmal noch nicht ganz so viel Durchhaltevermögen, deshalb sollten alle Zutaten in der richtigen Menge und auch das Zubehör schon bereitstehen. Am besten ein Rezept auswählen, das sich in relativ kurzer Zeit vorbereiten lässt und nicht allzu lange im Ofen bleiben muss. So können die Kinder von Beginn bis zum Schluss dabei sein.

Tipp: Für ganz kleine Meisterbäcker können Sie den Teig auch schon vorbereiten und direkt mit dem Ausrollen beginnen

2. Kinder lieben es, sich zu verkleiden. Beim Backen ist das prima – denn ohne Schürze müssten Sie jedes Mal eine komplette Wäschetrommel waschen. Vor dem Backen noch die Hände gründlich waschen und bei Kindern mit langen Haaren die Haare zusammenbinden.

3. Dinge selbst machen fördert die Selbständigkeit und das Selbstbewusstsein. Das bedeutet aber auch: Fehler sind erlaubt und jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Deshalb sollten Sie für jedes Kind ein eigenes kleines Holzbrett und ein kleines Nudelholz bereitstellen.

4. Für viele Kinder ist das Dekorieren und Verzieren beim Backen das Schönste. Ob geschmolzene Schokolade, Gummibärchen, Schokolinsen oder Glitzerperlen, die Auswahl ist groß. Es müssen übrigens auch nicht immer kunterbunte Zuckerstreusel sein: Auch Klassiker wie Kokosraspeln, Mandeln oder getrocknete Früchte eignen sich wunderbar.

5. Es ist noch kein Meisterbäcker vom Himmel gefallen: Bleiben Sie geduldig und loben Sie viel – auch wenn etwas mal nicht ganz so gut geklappt hat. Für Kinder ist beim Backen der Weg das Ziel.

6. Und immer gilt: safety first! Ob ein heißes Backblech oder dampfende Kuvertüre – beim Backen können einige Gefahren lauern. Reden Sie daher vorher mit den kleinen Bäckern und treffen Sie feste Abmachungen, wie „keiner öffnet alleine den Ofen“. Bleiben Sie immer in der Küche dabei – es macht doch sowieso viel Spaß, den Kleinen beim Kneten, Verzieren und Naschen zuzusehen.

Ganz besondere Momente für kleine Weltentdecker

Weihnachten ist das Fest der Kinder und schon die Vorweihnachtszeit ist für die kleinen Weltentdecker einfach zauberhaft. Mit unseren Tipps wird diese besondere Zeit sogar noch schöner.

Kind sucht sich Zuckerstangen auf dem Weihnachtsmarkt aus

An Ausschlafen ist spätestens ab dem 1. Dezember nicht mehr zu denken, denn ab jetzt wird endlich jeden Morgen ein Türchen geöffnet. Die Vorfreude und die leuchtenden Augen machen das frühe Aufstehen auch für die Eltern wett. Die Weihnachtszeit mit den eigenen Kindern erleben zu dürfen, ist für viele Mamas und Papas fast so schön, als wären sie selbst wieder klein.

Am 6. Dezember wartet ein weiteres Highlight auf die Kleinen: Der Nikolaus kommt! Stellen Sie doch dieses Jahr mal mit Ihrem Weltentdecker einen Teller mit Plätzchen und ein Glas Milch vor die Tür – als Stärkung für den Nikolaus. Am nächsten Morgen liegen dann nur noch Krümel auf dem Teller, die Milch ist ausgetrunken und als Dankeschön sind die Stiefel gefüllt.

Gehört in Ihrer Familie zur Weihnachtszeit ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt auch dazu? Für Ihre Kinder könnte der wahrscheinlich täglich auf dem Programm stehen: Karussell fahren, Kinderpunsch trinken und Lebkuchen oder gebrannte Mandeln essen – was gibt es Schöneres?

Tipps für ein harmonisches Fest und die Zeit zwischen den Jahren

Frau hängt mit Kleinkind Weihnachtskugeln auf

Weihnachten ist das Fest, das Kinderaugen zum Leuchten bringt. Auch wenn die Vorbereitung für die Eltern manchmal ganz schön stressig ist, macht die große Freude der Kleinsten beim ersten Blick auf den fertig geschmückten Tannenbaum all die Mühe schnell vergessen. Für die meisten Kinder ist Weihnachten neben dem eigenen Geburtstag das wichtigste Ereignis im Jahr. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen und – wer kennt das nicht – schnell fließen an Heiligabend daher auch mal die Tränen. Damit es dieses Jahr mit der stillen und besinnlichen Nacht klappt, haben wir vier Tipps für Sie:

1. Mit Kinderaugen sehen

Sie erinnern sich bestimmt auch noch an den Zauber, den Weihnachten in Kindertagen für Sie bedeutet hat: Alles glitzert und leuchtet, Mama und Papa sind ganz geheimnistuerisch, stimmungsvolle Lieder klingen aus dem Radio und den Mündern, süße, würzige Düfte ziehen durchs Haus. Auf die Kleinen wirkt das alles magisch und aufregend. Behalten auch Sie diese Perspektive und geben Sie Ihrem Kind Raum und Zeit für wunderschöne weihnachtliche Erlebnisse. So schaffen Sie die Erinnerungen von morgen.

2. Feste Rituale und eine Prise Humor

Feste Rituale wie zum Beispiel das gemeinsame Singen unterm Tannenbaum und eine Abfolge, wann Sie gemeinsam essen und die Bescherung stattfindet, strukturiert dieses besondere Fest für die Kinder und beugt größeres Chaos vor. Erzählen Sie Ihren Kindern im Vorfeld ruhig öfter, was wann wie passiert und worauf sie sich freuen können. Und bewahren Sie sich die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, wenn mal etwas schief geht – das entspannt die Stimmung während des Abends für Groß und Klein am allermeisten. Übrigens: Auch wenn sie etwas aus der Mode gekommen sind, Weihnachtslieder sind nicht nur ein schöner Brauch, man stimmt sich im wahrsten Sinne aufeinander ein: Atmung, Puls und Blutdruck normalisieren sich nämlich durch das gemeinsame Singen.

3. Schöne Bescherung

Gerade für Kinder ist Weihnachten ohne ein paar bunte Überraschungen kein echtes Weihnachten. Überlegen Sie trotzdem genau, welche und wie viele Geschenke gut für Ihr Kind sind. Eine gute Regel: Es sollte nur so viele Geschenke geben, wie sie das Kind später noch aufzählen kann. Außerdem sollten Sie sich als Eltern nicht schlecht fühlen, wenn Sie nicht alle Wünsche erfüllen, die auf dem Wunschzettel stehen. Schließlich ist ein Wunschzettel kein Bestellschein und zu viele Geschenke können Kinder auch überfordern. Oft ist ein großes Geschenk besser als viele kleine. Und zudem lernen die Kleinen so, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann und dass Geschenke eine Wertigkeit besitzen.

4. Holen Sie sich Hilfe

Sie müssen wirklich nicht alles alleine machen: das Weihnachtsessen vorbereiten, die Großeltern vom Bahnhof abholen, die Geschenke einpacken und natürlich den Baum schmücken. Es gibt bestimmt viele Familienmitglieder, die Ihnen gern helfen. Lassen Sie im Zweifel auch einfach mal Fünfe gerade sein. Für Ihr Kind muss sowieso nicht alles perfekt sein. Schließlich ist Weihnachten, was soll man sich den Schöneres wünschen?

Muter und Tochter beim Lesen

Ideen für die Zeit zwischen den Jahren

Wir befinden uns schon auf der Zielgeraden zum Weihnachtsfest. Haben Sie schon alles vorbereitet? Perfekt! Dann können Sie jetzt zum Jahresende endlich etwas entschleunigen und sich entspannen. Aber auch für kleine Weltentdecker beginnt mit Weihnachten bis Neujahr eine ganz besondere Zeit. Wir verraten Ihnen, wie Sie diese optimal gestalten – zum Beispiel mit viel Spielen, Kuscheln und gemeinsamen Ausflügen.

Kraft tanken nach den Feiertagen

Die Bescherung an Heiligabend und das muntere Schlemmen mit der Großfamilie an den Feiertagen vergehen immer wie im Flug – und dann beginnt die magische Zeit zwischen den Jahren, in der wir zur Ruhe kommen und einfach mal nichts tun müssen, bis das neue Jahr festlich begrüßt wird. Besonders kleine Weltentdecker freuen sich über die ruhigen Tage, an denen einfach nur Familienzeit im Vordergrund steht.

Das Wichtigste zuerst: Es darf endlich wieder stundenlang gespielt werden – und alle machen mit! Bausteine, Puzzles und Co. sorgen für Laune und dürfen in dieser besonderen Woche auch mal länger liegen bleiben. Größere Weltentdecker haben auch schon viel Freude an den ersten Brettspielen.

Tipp: Bauen Sie sich doch aus allerlei Kissen, Decken und Lichterketten gemeinsam eine kleine Kuschelhöhle. Bereits das Bauen ist schon aufregend und wird so zu einem eigenen Spiel. Größere Weltentdecker können sich damit sogar eine Weile ganz alleine beschäftigen. In der fertigen Höhle machen Spielen, Malen und Basteln, das Mitfiebern bei einer spannenden Geschichte oder schlichtes Faulenzen dann gleich doppelt so viel Spaß.

Achten Sie trotz des Familienprogramms aber auch darauf, selbst kleine Auszeiten zu nehmen. Schließlich freuen sich auch kleine Weltentdecker darüber, wenn Mama oder Papa ausgeruht und voller Energie ins neue Jahr starten. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit für einen Besuch bei den Großeltern, Tanten und Onkeln oder guten Freunden! Besonders die Großeltern genießen die gemeinsame Zeit mit ihrem Enkelkind und haben Freude daran, ihren kleinen Schatz so richtig zu verwöhnen. Währenddessen machen Sie und Ihr Partner es sich gemütlich und lassen es sich einfach gut gehen.

Wenn es doch etwas aktiver sein soll

Manchmal muss es doch ein bisschen mehr Abwechslung sein und es zieht die Familie nach draußen. Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie die Tage mit einem kleinen Programm füllen können:

1. Ein Besuch im Zoo

Ob im Zoo, im Tierpark oder sogar im Aquarium, die Tiere sind auch im Winter da und freuen sich über einen Besuch! Zu dieser Jahreszeit ist es in der Regel nicht so überlaufen und Sie können die Tierwelt entspannt und ohne längeres Anstehen entdecken. Tipp: Wer sich über das jeweilige Tagesprogramm im Netz informiert, kann den Ausflug gezielt nach den Fütterungszeiten planen und dann beispielsweise sehen, wie die Pinguine baden gehen.

2. Schwimmen gehen

Badespaß ist in der Zeit zwischen den Jahren immer eine gute Idee. Wie wäre es als besonderes Highlight mit einem Besuch im Wellen- oder Erlebnisbad? Sich in die Wogen werfen oder auf rasanten Rutschen ins Wasser gleiten, macht wirklich jedem Weltentdecker große Freude. Und am Abend gehen die kleinen Wasserratten garantiert müde und zufrieden ins Bett.

3. Ein Museumsbesuch

Viele Museen haben sich auf kleine Besucher eingestellt: Besonders Naturkunde- und Technikmuseen laden Kinder zu einer interaktiven Entdeckungsreise ein. Ob Tiere, Technik oder Wissenschaft – es gibt viel zu lernen. Das ein oder andere erstaunt bestimmt auch noch die Eltern.

4. Projekt Kinderzimmer

Die freien Tage eignen sich auch wunderbar, um das Kinderzimmer neu zu gestalten. Viele Kinder finden großen Spaß daran, die Möbelstücke umzustellen, das Bücherregal zu sortieren oder den Kleiderschrank auszumisten. Dabei tauchen außerdem fast immer verloren gegangene und vergessene Spielsachen auf. Bei größeren Kindern kann man auch schon mal den guten Vorsatz fürs neue Jahr formulieren: So aufgeräumt darf es jetzt erst mal bleiben.

Ein Kind auf einem Schlitten

Der Kälte trotzen: Ab in den Schnee!

Wenn im Winter die ersten weißen Flocken fallen, sorgt das bei kleinen Weltentdeckern für leuchtende Augen. Und spätestens, wenn eine dicke Schneeschicht den Boden bedeckt, gibt es kein Halten mehr. Dick eingepackt trotzen kleine Weltentdecker dann auch niedrigen Minustemperaturen.

Tipp: Für besonders ausgelassenen Spaß im dichten Schnee empfiehlt sich ein einteiliger Schneeanzug, der warm und trocken hält. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind unter der Kleidung nicht zu stark schwitzt, denn das erhöht die Erkältungsgefahr.

Gut vorbereitet darf dann ausgelassen im Schnee getobt werden. Die weiße Landschaft regt die Fantasie der Kleinen oft ganz von allein an. Mangelt es doch einmal an Ideen, versuchen Sie sich ganz klassisch am gemeinsamen Schneemann bauen. Oder wie wäre es mit einer kleinen Schnee-Olympiade? Wer sich in den Disziplinen Schneeball-Weitwurf, Schneeengel oder beim klassischen Schlittenrennen beweist, darf es sich auch später mit einem warmen Kakao gemütlich machen.

Vater und Kind beim Schlittschulaufen

Auch ein ruhiger Spaziergang im Schnee kann großen Spaß machen, ganz besonders im Wald, denn hier gibt es viel zu entdecken. Mit großen Augen betrachten kleine Weltentdecker zum Beispiel die verschiedenen Spuren im Schnee und knobeln, zu welchem Tier diese wohl gehören.

Unser Tipp, falls der Schnee noch etwas auf sich warten lässt: Schlittschuhlaufen

Dass es schon im Dezember richtig schneit und die weiße Pracht liegen bleibt, ist längst nicht mehr sicher. Aber auch wenn der Schlitten noch etwas länger im Keller bleiben muss, Schlittschuhlaufen geht zum Glück immer! Neben Eisbahnen, von denen es sogar immer mehr mitten in den weihnachtlich beleuchteten Innenstädten gibt, macht das Gleiten auf Kufen natürlich auch auf zugefrorenen Seen und Flüssen Spaß.

Wichtig: Vergewissern Sie sich aber unbedingt, dass das Betreten der Eisfläche freigegeben ist!

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