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Weihnachtszeit mit Kindern

Frau hängt mit Kleinkind Weihnachtskugeln auf

Tipps für ein harmonisches Fest und die Zeit zwischen den Jahren

Weihnachten ist das Fest, das Kinderaugen zum Leuchten bringt. Auch wenn die Vorbereitung für die Eltern manchmal ganz schön stressig ist, macht die große Freude der Kleinsten beim ersten Blick auf den fertig geschmückten Tannenbaum all die Mühe schnell vergessen. Für die meisten Kinder ist Weihnachten neben dem eigenen Geburtstag das wichtigste Ereignis im Jahr. Dementsprechend hoch sind die Erwartungen und – wer kennt das nicht – schnell fließen an Heiligabend daher auch mal die Tränen. Damit es dieses Jahr mit der stillen und besinnlichen Nacht klappt, haben wir vier Tipps für Sie:

1. Mit Kinderaugen sehen

Sie erinnern sich bestimmt auch noch an den Zauber, den Weihnachten in Kindertagen für Sie bedeutet hat: Alles glitzert und leuchtet, Mama und Papa sind ganz geheimnistuerisch, stimmungsvolle Lieder klingen aus dem Radio und den Mündern, süße, würzige Düfte ziehen durchs Haus. Auf die Kleinen wirkt das alles magisch und aufregend. Behalten auch Sie diese Perspektive und geben Sie Ihrem Kind Raum und Zeit für wunderschöne weihnachtliche Erlebnisse. So schaffen Sie die Erinnerungen von morgen.

2. Feste Rituale und eine Prise Humor

Feste Rituale wie zum Beispiel das gemeinsame Singen unterm Tannenbaum und eine Abfolge, wann Sie gemeinsam essen und die Bescherung stattfindet, strukturiert dieses besondere Fest für die Kinder und beugt größeres Chaos vor. Erzählen Sie Ihren Kindern im Vorfeld ruhig öfter, was wann wie passiert und worauf sie sich freuen können. Und bewahren Sie sich die Fähigkeit, über sich selbst zu lachen, wenn mal etwas schief geht – das entspannt die Stimmung während des Abends für Groß und Klein am allermeisten. Übrigens: Auch wenn sie etwas aus der Mode gekommen sind, Weihnachtslieder sind nicht nur ein schöner Brauch, man stimmt sich im wahrsten Sinne aufeinander ein: Atmung, Puls und Blutdruck normalisieren sich nämlich durch das gemeinsame Singen.

3. Schöne Bescherung

Gerade für Kinder ist Weihnachten ohne ein paar bunte Überraschungen kein echtes Weihnachten. Überlegen Sie trotzdem genau, welche und wie viele Geschenke gut für Ihr Kind sind. Eine gute Regel: Es sollte nur so viele Geschenke geben, wie sie das Kind später noch aufzählen kann. Außerdem sollten Sie sich als Eltern nicht schlecht fühlen, wenn Sie nicht alle Wünsche erfüllen, die auf dem Wunschzettel stehen. Schließlich ist ein Wunschzettel kein Bestellschein und zu viele Geschenke können Kinder auch überfordern. Oft ist ein großes Geschenk besser als viele kleine. Und zudem lernen die Kleinen so, dass nicht jeder Wunsch erfüllt werden kann und dass Geschenke eine Wertigkeit besitzen.

4. Holen Sie sich Hilfe

Sie müssen wirklich nicht alles alleine machen: das Weihnachtsessen vorbereiten, die Großeltern vom Bahnhof abholen, die Geschenke einpacken und natürlich den Baum schmücken. Es gibt bestimmt viele Familienmitglieder, die Ihnen gern helfen. Lassen Sie im Zweifel auch einfach mal Fünfe gerade sein. Für Ihr Kind muss sowieso nicht alles perfekt sein. Schließlich ist Weihnachten, was soll man sich den Schöneres wünschen?

Muter und Tochter beim Lesen

Ideen für die Zeit zwischen den Jahren

Wir befinden uns schon auf der Zielgeraden zum Weihnachtsfest. Haben Sie schon alles vorbereitet? Perfekt! Dann können Sie jetzt zum Jahresende endlich etwas entschleunigen und sich entspannen. Aber auch für kleine Weltentdecker beginnt mit Weihnachten bis Neujahr eine ganz besondere Zeit. Wir verraten Ihnen, wie Sie diese optimal gestalten – zum Beispiel mit viel Spielen, Kuscheln und gemeinsamen Ausflügen.

Kraft tanken nach den Feiertagen

Die Bescherung an Heiligabend und das muntere Schlemmen mit der Großfamilie an den Feiertagen vergehen immer wie im Flug – und dann beginnt die magische Zeit zwischen den Jahren, in der wir zur Ruhe kommen und einfach mal nichts tun müssen, bis das neue Jahr festlich begrüßt wird. Besonders kleine Weltentdecker freuen sich über die ruhigen Tage, an denen einfach nur Familienzeit im Vordergrund steht.

Das Wichtigste zuerst: Es darf endlich wieder stundenlang gespielt werden – und alle machen mit! Bausteine, Puzzles und Co. sorgen für Laune und dürfen in dieser besonderen Woche auch mal länger liegen bleiben. Größere Weltentdecker haben auch schon viel Freude an den ersten Brettspielen.

Tipp: Bauen Sie sich doch aus allerlei Kissen, Decken und Lichterketten gemeinsam eine kleine Kuschelhöhle. Bereits das Bauen ist schon aufregend und wird so zu einem eigenen Spiel. Größere Weltentdecker können sich damit sogar eine Weile ganz alleine beschäftigen. In der fertigen Höhle machen Spielen, Malen und Basteln, das Mitfiebern bei einer spannenden Geschichte oder schlichtes Faulenzen dann gleich doppelt so viel Spaß.

Achten Sie trotz des Familienprogramms aber auch darauf, selbst kleine Auszeiten zu nehmen. Schließlich freuen sich auch kleine Weltentdecker darüber, wenn Mama oder Papa ausgeruht und voller Energie ins neue Jahr starten. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit für einen Besuch bei den Großeltern, Tanten und Onkeln oder guten Freunden! Besonders die Großeltern genießen die gemeinsame Zeit mit ihrem Enkelkind und haben Freude daran, ihren kleinen Schatz so richtig zu verwöhnen. Währenddessen machen Sie und Ihr Partner es sich gemütlich und lassen es sich einfach gut gehen.

Wenn es doch etwas aktiver sein soll

Manchmal muss es doch ein bisschen mehr Abwechslung sein und es zieht die Familie nach draußen. Wir haben für Sie ein paar Tipps zusammengestellt, wie Sie die Tage mit einem kleinen Programm füllen können:

1. Ein Besuch im Zoo

Ob im Zoo, im Tierpark oder sogar im Aquarium, die Tiere sind auch im Winter da und freuen sich über einen Besuch! Zu dieser Jahreszeit ist es in der Regel nicht so überlaufen und Sie können die Tierwelt entspannt und ohne längeres Anstehen entdecken. Tipp: Wer sich über das jeweilige Tagesprogramm im Netz informiert, kann den Ausflug gezielt nach den Fütterungszeiten planen und dann beispielsweise sehen, wie die Pinguine baden gehen.

2. Schwimmen gehen

Badespaß ist in der Zeit zwischen den Jahren immer eine gute Idee. Wie wäre es als besonderes Highlight mit einem Besuch im Wellen- oder Erlebnisbad? Sich in die Wogen werfen oder auf rasanten Rutschen ins Wasser gleiten, macht wirklich jedem Weltentdecker große Freude. Und am Abend gehen die kleinen Wasserratten garantiert müde und zufrieden ins Bett.

3. Ein Museumsbesuch

Viele Museen haben sich auf kleine Besucher eingestellt: Besonders Naturkunde- und Technikmuseen laden Kinder zu einer interaktiven Entdeckungsreise ein. Ob Tiere, Technik oder Wissenschaft – es gibt viel zu lernen. Das ein oder andere erstaunt bestimmt auch noch die Eltern.

4. Projekt Kinderzimmer

Die freien Tage eignen sich auch wunderbar, um das Kinderzimmer neu zu gestalten. Viele Kinder finden großen Spaß daran, die Möbelstücke umzustellen, das Bücherregal zu sortieren oder den Kleiderschrank auszumisten. Dabei tauchen außerdem fast immer verloren gegangene und vergessene Spielsachen auf. Bei größeren Kindern kann man auch schon mal den guten Vorsatz fürs neue Jahr formulieren: So aufgeräumt darf es jetzt erst mal bleiben.

Ein Kind auf einem Schlitten

Der Kälte trotzen: Ab in den Schnee!

Wenn im Winter die ersten weißen Flocken fallen, sorgt das bei kleinen Weltentdeckern für leuchtende Augen. Und spätestens, wenn eine dicke Schneeschicht den Boden bedeckt, gibt es kein Halten mehr. Dick eingepackt trotzen kleine Weltentdecker dann auch niedrigen Minustemperaturen.

Tipp: Für besonders ausgelassenen Spaß im dichten Schnee empfiehlt sich ein einteiliger Schneeanzug, der warm und trocken hält. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Kind unter der Kleidung nicht zu stark schwitzt, denn das erhöht die Erkältungsgefahr.

Gut vorbereitet darf dann ausgelassen im Schnee getobt werden. Die weiße Landschaft regt die Fantasie der Kleinen oft ganz von allein an. Mangelt es doch einmal an Ideen, versuchen Sie sich ganz klassisch am gemeinsamen Schneemann bauen. Oder wie wäre es mit einer kleinen Schnee-Olympiade? Wer sich in den Disziplinen Schneeball-Weitwurf, Schneeengel oder beim klassischen Schlittenrennen beweist, darf es sich auch später mit einem warmen Kakao gemütlich machen.

Vater und Kind beim Schlittschulaufen

Auch ein ruhiger Spaziergang im Schnee kann großen Spaß machen, ganz besonders im Wald, denn hier gibt es viel zu entdecken. Mit großen Augen betrachten kleine Weltentdecker zum Beispiel die verschiedenen Spuren im Schnee und knobeln, zu welchem Tier diese wohl gehören.

Unser Tipp, falls der Schnee noch etwas auf sich warten lässt: Schlittschuhlaufen

Dass es schon im Dezember richtig schneit und die weiße Pracht liegen bleibt, ist längst nicht mehr sicher. Aber auch wenn der Schlitten noch etwas länger im Keller bleiben muss, Schlittschuhlaufen geht zum Glück immer! Neben Eisbahnen, von denen es sogar immer mehr mitten in den weihnachtlich beleuchteten Innenstädten gibt, macht das Gleiten auf Kufen natürlich auch auf zugefrorenen Seen und Flüssen Spaß.

Wichtig: Vergewissern Sie sich aber unbedingt, dass das Betreten der Eisfläche freigegeben ist!

Eine Familie an Silvester mit Wunderkerzen

Silvesterspaß mit kleinen Weltentdeckern

Ehe wir uns versehen, ist das Jahr dann auch schon vorbei und wartet auf seinen krönenden Abschluss: die Silvesternacht. Die ausgelassene Stimmung an diesem Abend macht auch kleinen Weltentdeckern unheimlich Freude. Bei all der Spannung, die in der Luft liegt, schaffen es viele Kinder sogar bis zum Jahreswechsel wach zu bleiben. Seien Sie an diesem besonderen Tag ruhig großzügig. Irgendwann kommt der Schlaf schon ganz von alleine. Außerdem ist es doch ein sehr willkommener Nebeneffekt, wenn Ihr kleiner Weltentdecker Sie am 1. Januar etwas länger schlafen lässt.

Feiern wie die Großen

Natürlich wollen auch die kleinsten Partygäste alles miterleben und ganz besonders interessant ist all das, was sonst eigentlich noch verboten ist: Zum Beispiel beim Feuerwerk dabei sein. Mit Wunderkerzen kann Ihr Kind unter Anleitung sogar richtig mitfeiern. Außerdem ist Wachsgießen natürlich eine wunderbare, kindgerechte Silvestertradition, genau wie ein selbstgebasteltes Knallbonbon, an dem sich die Kleinen schon selbst versuchen können.

Tipps für ängstliche Weltentdecker

Das laute Feuerwerk kann Kindern durchaus einen Schreck bereiten. Wenn Ihr Kind sich fürchtet, gehen Sie mit ihm am besten ans Fenster und erklären ihm, dass die phantastischen Lichter die lauten Geräusche verursachen. Der leuchtende Nachthimmel bringt die kleinen Weltentdeckeraugen schnell zum Leuchten. Babys und lärmempfindlichen Kleinkindern können Sie außerdem „Micky Mäuse“ (Gehörschutz für Kinder) aufsetzen.

Knallbonbon

Anleitung: Selbstgemachte Knallbonbons

  • Leere Toilettenpapierrollen
  • Buntes Geschenk- oder Krepppapier
  • Geschenkband
  • Kleine Naschereien und bunte Deko für die Füllung
  • Klebestift und Schere

1. Schneiden Sie das Geschenk- oder Krepppapier auf das gewünschte Format (etwa dreimal so lang wir eine Klopapierrolle und so breit, dass diese gut umwickelt werden kann).

2. Schneiden Sie Toilettenpapierrolle in der Mitte durch, aber legen Sie die beiden Teile wieder sauber aneinander.

3. Umwickeln Sie die beiden Hälften der Toilettenpapierrolle eng mit dem bunten Papier, sodass an den Enden jeweils die gleiche Länge übersteht. Kleben Sie das Papier mit einem Klebestift fest und verschnüren Sie ein Ende der Rolle mit dem Geschenkband.

4. Geben Sie Deko wie Konfetti oder Glitzer zusammen mit den kleinen Naschereien in die Rolle und verschnüren Sie im Anschluss auch die andere Seite, fertig!

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