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Lebensmittelallergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Einige aktuelle Ernährungstrends wie Paleo raten, auf Gluten zu verzichten. Veganer verzichten auf Milchprodukte. Eine Entscheidung, die aus freien Stücken und aus Überzeugung getroffen wird. Nicht so bei Lebensmittelallergien oder -unverträglichkeiten. Hier haben Betroffene keine andere Wahl, als ihre Ernährung umzustellen. Doch wer unter Symptomen leidet, muss zunächst herausfinden, was der Auslöser ist.

Lebensmittelallergien

Frau hebt Hand und lehnt Weißbrot aufgrund einer Glutenunverträglichkeit ab

Menschen, die Gluten nicht vertragen, leiden nach dem Verzehr an Verdauungsproblemen wie Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, das Immunsystem kann geschwächt sein oder es können Hautprobleme wie unerklärlicher Juckreiz oder auch Autoimmun-Reaktionen wie Schuppenflechte entstehen.

Auch eine Laktoseintoleranz zeigt sich in ähnlichen Symptomen wie Bauchschmerzen, Durchfall, Blähbauch, Darmwinde, Völlegefühl, Übelkeit oder unspezifischen Symptome wie Kopfschmerzen.

Und wer Histamin nicht verträgt, das zum Beispiel in Rotwein und Hartkäse enthalten ist, kann unter den ähnlichen Symptomen und zusätzlich Atembeschwerden und Asthma, Müdigkeit, Schlafstörungen oder Erschöpfung sowie Bluthochdruck leiden.

Da diese Symptome so vielfältig sind, ist unbedingt ärztlicher Rat gefragt, um den genauen Allergieauslöser festzustellen. In einem weiteren Schritt empfiehlt sich dann eventuell eine Ernährungsberatung.

Allergisch aufVerzicht aufAlternativen

Gluten
Weizen
Roggen
Gerste
Teigwaren
Couscous
Grieß
Bulgur
glutenfreie Pasta

Laktose
Milchprodukte
Schokolade
Tütensuppen
Geschmacksverstärker
Calciumhaltige Gemüse
Pflanzliche Produkte mit Soja, Hafer oder Mandel

Fructose
Lebensmittel mit Fruchtzucker
Obst
Fertiggerichte
Hochwertige Getreideprodukte
Gemüse
Reine Tierprodukte

Saccharose
Lebensmittel mit HaushaltszuckerProdukte mit Glukose, Fruktose, Laktose
Fisch / Meeresfrüchte

Tipp: Führen Sie bei Beschwerden ein Ernährungstagebuch, in dem Sie genau eintragen, was Sie wann gegessen haben und welche Beschwerden dabei auftraten. Das kann bei der Eingrenzung der Allergien sehr hilfreich sein!

Zöliakie (Glutenunverträglichkeit)

Frau bei Ärztin im Beratungsgespräch

Wer Gluten nicht verträgt, muss auf die meisten Getreide verzichten. Zum Glück gibt es viele glutenfreie Alternativprodukte, mit denen der Genuss von Brot und Pasta dennoch möglich ist.

Information zu einem glutenfreien Leben mit Globus finden Sie im Folgenden.

Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)

Frau trinkt Glas laktosefreie Milch

Bei einer Laktoseintoleranz reagieren Menschen auf den Genuss von Milchprodukten mit Verdauungsbeschwerden und anderen diffusen Symptomen wie Kopfschmerzen.

Die Zellen der Dünndarmschleimhaut produzieren nicht das notwendige Enzym, die Laktase, das die Laktose wie beim gesunden Menschen aufspaltet. Eine Ernährungsumstellung ist notwendig, doch mit einem großen Angebot laktosefreier Produkte wird sie nicht schwerfallen.

Information zu unserem laktosefreien Sortiment finden Sie im Folgenden.

Allergisch auf Histamin

Man hält sich Bauch aufgrund von Bauchschmerzen fest

Nahrungsmittel, die Histamin enthalten, sind ebenso vielfältig wie die Symptome. Histamin ist ein natürlicher Botenstoff und wird zum einen vom Körper selbst gebildet, er kommt aber auch zum Beispiel in gereiften Lebensmitteln wie Rotwein und Hartkäse vor. Lebensmittel wie Ananas und Schokolade enthalten zwar wenig Histamin, setzen es jedoch zusätzlich im Darm frei.

Bei einer Intoleranz kann der Körper durch einen Mangel am Enzym DAO (Diaminoxidase) das Histamin aus der Nahrung nicht mehr ausreichend abbauen. Ursachen sind genetisch oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, wie zum Beispiel Morbus Crohn.

Wenn Sie den Verdacht haben, unter einer Histaminintoleranz zu leiden, klären Sie mit Ihrem Hausarzt weitere Schritte für eine genaue Diagnose und nehmen Sie gegebenenfalls eine Ernährungsberatung in Anspruch.

Weitere Infos zu diesem Thema finden Sie hier.

Nahrungsmittelallergien: von Nuss bis Soja

Frau bei Arzt im Beratungsgespräch

Etwa sieben Prozent der Bevölkerung reagiert allergisch auf Nahrungsmittel. Bei Säuglingen und Kindern können Kuhmilch, Soja, Hühnerei, Weizen, Erdnüsse und Haselnüsse Allergien auslösen. Rohe Gemüse- und Obstsorten, Nüsse, Fisch, Krebs- und Weichtiere lösen dagegen bei Jugendlichen und Erwachsenen häufiger Allergien aus.

Zu den zwölf kennzeichnungspflichtigen Allergieauslösern zählen:


• Schalenfrüchte
• Erdnüsse
• Sesamsamen
• Fisch
• Krebstiere
• glutenhaltiges Getreide

• Eier
• Soja
• Milch (einschließlich Laktose)
• Sellerie
• Senf
• Schwefeldioxid und Sulfite (ab 10 mg pro kg oder l)

Mögliche Symptome allergischer Reaktionen:

Frau die sich die Nase putzt aufgrund einer Allergie

  • Quaddeln, Rötungen und Juckreiz
  • Niesattacken
  • Husten oder Atemnot
  • Blähungen, Durchfall, Erbrechen, Übelkeit oder Verstopfung

Sollten Sie unter solchen Symptomen leiden, achten Sie auf mögliche Allergieauslöser, indem Sie beispielsweise ein Ernährungstagebuch führen.

In jedem Fall sollten Sie Ihren Hausarzt zu Rate ziehen und gegebenenfalls eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen.

Weiterführende Informationen zum Thema Lebensmittelallergien finden Sie hier.

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