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Saisonkalender – frisch und lecker durchs Jahr

Wer gern in der Küche steht und seine Speisenselbst zubereitet, der kommt um frische Zutaten nicht herum. Zwei Aspekte, die diesbezüglich immer wichtiger werden, sind Regionalität und Saisonalität. Frisches Obst, Gemüse und Salat erlauben uns, die Vielfalt im Wechsel der Jahreszeiten ganz neu zu erleben. Doch dabei ergibt sich die Frage: „Wann hat welches Obst und Gemüse Saison?“ In unserem Saisonkalender stellen wir Ihnen für jeden Monat die wichtigsten regionalen Früchte, Gemüsesorten und Salate vor und geben Ihnen Tipps zum saisonalen Einkauf.

Die zwölf Monate im Überblick

Stöbern Sie durch unseren Saisonkalender für Gemüse, Obst und Salat:

Januar

Birnen auf einem Tisch

1. Im Januar machen sich Obst und Salate noch recht rar, aber Gemüse gibt es in Hülle und Fülle. Erfahren Sie mehr zu Birnen, Chicorée und Grünkohl.

Februar

Rosenkohl auf einem Tisch

2. Auch im Februar gibt es wenig saisonales Obst und Salat aus der Region, dafür umso mehr frostunempfindliches Wintergemüse. Die Stars: Äpfel, Feldsalat und Rosenkohl.

März

Rhabarber auf einem Tisch

3. Der März wird langsam wärmer und mehr Pflänzchen trauen sich wieder an die frische Luft. Genießen Sie vor allem Rhabarber, Pastinaken und Spinat.

April

Erdbeeren in einer Schüssel

4. April, April! Nein, weder Früchte noch Gemüse erlauben sich einen Scherz. Sie wollen Sie lediglich erfreuen: Erdbeeren, Lollo Rosso und Spargel.

Mai

Himbeeren auf einem Tisch

5. Im Wonnemonat Mai gibt es nicht nur viele Hochzeiten, sondern auch jede Menge Obst und Gemüse. Dazu zählen vor allem Himbeeren, Kopfsalat und Radieschen.

Juni

Heidelbeeren auf einem Tisch

6. Mit dem Juni hält der Sommer endlich Einzug – und mit ihm viele gesunde Leckerbissen von den heimischen Feldern, unter anderem Heidelbeeren, Rucola und Zucchini.

Juli

Kirschen auf einem Tisch

7. Angekommen im Juli geht der fröhliche Frucht-, Gemüse- und Salatreigen weiter. Mit von der Partie sind leckere Kirschen, Mangold und Lauch.

August

Bohnen in einer Schüssel

8. Der Erntemonat August markiert den Höhepunkt regionalen, saisonalen Obstes und Gemüses. Eine besondere Auswahl stellen Mirabellen, Radicchio und Brokkoli dar.

September

Maiskolben auf einem Tisch

9. Auch im September wird hierzulande noch fleißig geerntet. Trauben, Eichblattsalat und Tomaten sind die Höhepunkte dieses Monats.

Oktober

Kürbisse auf einem Tisch

10. Wenn der Oktober den Herbst einläutet, dann ist es Zeit für warme Suppen, Tee und vor allem Zwetschgen, Endivien und Kürbisse.

November

Rote Beete auf einem Tisch

11. Der November kommt und sowohl das Jahr als auch die Erntesaison gehen zu Ende. Beißen Sie noch einmal herzhaft in Birnen, Rotkohl und Schwarzwurzeln.

Dezember

Äpfel auf einem Tisch

12. Im Dezember feiern wir Weihnachten mit Äpfeln, Wirsing, Spitzkohl und vielem Wurzelgemüse. Eine kleine, aber feine Auswahl frischer Produkte steht Ihnen zur Verfügung.

Warum sollte man saisonale Lebensmittel kaufen – Vorteile

Tragen wir mit dem Einkauf saisonalen Gemüses, Obstes und Salates zum Klima- und Umweltschutz bei? Die einfache Antwort auf diese Frage lautet: Ja, wenn sie in Deutschland angebaut sind! Neben der Saisonalität zählt nämlich auch die Regionalität – und die ist ein entscheidender Faktor dafür, ob wir mit unserem Einkauf eine positive Bilanz für die Umwelt ziehen oder nicht.

Der Vorteil von saisonalen Lebensmitteln liegt auf der Hand. Obst und Gemüse, das innerhalb seiner Saison heranwächst, kann im Freilandanbau gepflanzt werden und nutzt die natürlichen Ressourcen, die Sonne, Boden und Temperaturen bereitstellen. Außerhalb der Saison müssen die Nutzpflanzen in Gewächshäusern und Folientunneln herangezüchtet werden, in denen sie viel zusätzliche Energie benötigen – 34 Mal so viel wie der Freilandanbau. Der Saisonkalender zeigt Ihnen, welches Obst und Gemüse wann Saison hat.

Darüber hinaus fördert der außersaisonale Anbau Monokulturen. Dass dies nicht gut für die Böden ist und einen Mehraufwand an Dünger und Pestiziden bedeutet, wussten bereits unsere Urahnen, die auf Dreifelderwirtschaft setzten. Saisonales Gemüse und Obst sind mit einer Vielfalt auf den Feldern verbunden und ermöglichen den Böden Regeneration.

Wussten Sie, dass auch Pflanzen Wert auf Gesellschaft legen? Wer im eigenen Garten Gemüse und Salate züchtet, kennt das sicher: Die Gurke mag Kopfsalat und Kohl, kommt aber nicht mit Tomaten und Radieschen zurecht, und während die Möhre sehr verträglich ist, sind Tomaten ausgesprochen wählerisch. Die Vielfalt saisonaler Nutzpflanzen schafft glückliche Nachbarschaften, in denen die Pflänzchen besonders gut gedeihen.

Zu guter Letzt sollten Sie stets auf Regionalität achten. Es nutzt nichts, wenn Sie den Spargel im Juni kaufen, er aber aus Marokko eingeflogen wurde – denn der weite Reiseweg mit dem Flugzeug ist eine große Umweltbelastung. Außerdem unterstützen Sie die Bauern in Ihrer Region, wenn Sie saisonales Obst und Gemüse aus den hiesigen Gefilden kaufen.

Dass es nicht ganz einfach ist, nur mit saisonalen Lebensmitteln zu kochen, ist ein kleiner Nachteil, der sich vor allem im Winter zeigt, wenn die Auswahl sehr gering ist. Hier schaffen Einfrieren und Einwecken Abhilfe, mit denen Sie Früchte und Gemüse aus dem Sommer mit in den Winter nehmen. Solange Sie sich größtenteils an die Saison halten, sind auch ein paar Ausnahmen völlig in Ordnung. Wie bei allem gilt hier ebenso: Die Menge macht den Unterschied.

Nachreifendes Obst: Was bedeutet das?

Im Saisonkalender finden Sie eine ganze Reihe von Früchten, die nachreifen. Nachreifendes Obst wird pflückreif geerntet. Das bedeutet, dass es sich an der Pflanze soweit entwickelt hat, dass es nach dem Pflücken bis zur Genießbarkeit nachreift. Dadurch erhalten Sie zum Beispiel auch im Winter Äpfel und Birnen. Vor allem die nachreifenden Sorten produzieren das Reifegas Ethylen, das benachbartes Obst und Gemüse schneller verderben lässt.

Nachreifendes Obst und Fruchtgemüse: Aprikose, Apfel, Avocado, Banane, Birne, Feige, Guave, Heidelbeere, Kiwi, Mango, Nektarine, Pfirsich, Papaya, Passionsfrucht, Pflaume und Tomate

Nicht nachreifendes Obst und Fruchtgemüse: Ananas, Aubergine, Brombeere, Clementine, Erdbeere, Granatapfel, Grapefruit, Gurken, Himbeere, Kirsche, Kohlsorten, Lauch, Limette, Litschi, Mandarine, Möhre, Orange, Paprika, Weintraube, Zitrone und Zucchini

Woran erkenne ich saisonales Obst und Gemüse beim Einkauf?

Für saisonale Ernteerzeugnisse gibt es kein einheitliches Siegel. Es kann sein, dass die Landwirte in Ihrer Gegend sich auf eine Kennzeichnung geeinigt haben, mit denen die Läden Früchte und Gemüse sichtbar als saisonal und regional benennen. Halten Sie also danach Ausschau. Im Zweifelsfall fragen Sie die Ladenmitarbeiter vor Ort.

Eine einfache Faustregel: Bevorzugen Sie regionale Lebensmittel. Obst und Gemüse aus dem Heimatland hat keinen allzu langen Transportweg hinter sich. Der Saisonkalender gibt zusätzlich Aufklärung, ob es sich um saisonale Erzeugnisse aus dem Freilandanbau handelt. Entdecken Sie diesbzgl. auch gerne unser Gutes von Hier-Sortiment, welches Ihnen ausschließlich lokale und regionale Produkte kennzeichnet.

Möchten Sie alle Zweifel beseitigen, dann kaufen Sie frische Waren direkt von den Erzeugern auf dem Hof oder auf Wochenmärkten ein.

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